Jedes Jahr passieren auf deutschen Straßen an die 2,3 Millionen Autounfälle. Oftmals müssen dabei Unschuldige sterben, nicht zuletzt wegen der Unkenntnis mancher Autofahrer, was im Ernstfall zu tun ist. Da jeder in einen Autounfall verwickelt werden kann, sollte man bereits vorher wissen, was zu tun ist.
Als erstes muss die Unfallstelle gesichert werden, damit Folgeunfälle vermieden werden können und der nachfolgende Verkehr nicht behindert wird. Danach müssen Verletzte versorgt werden. Jeder ist dazu verpflichtet und sollte die Notrufnummer 112 kennen. Erste-Hilfe-Kurse können einem genau zeigen, welche Maßnahmen anzuwenden sind, um Unfallopfer zu versorgen.
Als drittes sollte man die Polizei mit der Telefonnummer 110 rufen, sofern Unfallfahrzeuge den Verkehrs behindern, Menschen verletzt sind oder mehrere Autos in den Unfall verwickelt sind. Anschließend sollte man mögliche Beweismittel sichern, indem man Fotos macht, eine Skizze des Unfalls anfertigt und sich Name, Kfz-Kennzeichen und die Versicherung des Unfallgegners notiert. Auch die Daten von Zeugen sollten vermerkt werden. Als nächstes gilt es, die Versicherung innerhalb von fünf Tagen zu benachrichtigen. Damit die Rechtsansprüche gegenüber der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung durchgesetzt werden können, kann es hilfreich sein, einen Rechtsanwalt einzuschalten.
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