Nach der Wiedervereinigung wurde im Straßenverkehr die Regelung übernommen, bei einem „Grünen Pfeil“ auch dann abbiegen zu können, wenn die Ampel rot anzeigt. Einige Kommunen in Deutschland wollen diese Regelung bald abschaffen. Doch es gibt auch Gegenstimmen, so setzt sich in etwa der ACV, Automobil-Club, dafür ein, dass der grüne Pfeil erhalten bleibt.
Laut Meinung des ACV mache es an einigen Kreuzungen keinen Sinn, an einer roten Ampel zu warten, wenn kein Auto kommt. Ein Nachteil dabei wäre nicht nur die verlorene Zeit, sondern auch der erhöhte Kraftstoffverbrauch, so der ACV-Vizepräsident Lothar Maurer. Laut Befragungen von ACV-Mitgliedern sind mehr als 96 Prozent für den grünen Pfeil.
Aber nicht nur die eindeutige Aussprache für den Grünen Pfeil, sondern auch Verbesserungsvorschläge, wie man diesen Pfeil besser im Verkehr einbauen könne, gingen beim ACV ein. Dieser will das Bestreben nun weiter vorantreiben und sich die nächsten Monate aktiv mit Gegnern dieser Regelung auseinander setzen.
Sofern die Regelung bestehen bleibt und noch weiter ausgebaut würde, bedeutet dies, dass es einen besseren Verkehrsfluss gibt. Außerdem spare man in Zeiten der Ölknappheit einiges an Sprit und könne dadurch zum Umweltschutz beitragen, wie viele ACV-Mitglieder bei ihrer Befragung angaben.
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